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Maschinenring
             


Geschichte des Maschinen- und Betriebshilfsringes Westerzgebirge e. V.

Nach monatelanger Aufklärungsarbeit wurde am 31.08.1994 der Maschinen- und Betriebshilfsring Stollberg e. V. in Niederwürschnitz im damaligen Landkreis Stollberg gegründet. Von den 12 Anwesenden traten 7 Betriebe dem MBR bei.
Zum 1. Vorsitzenden wurde Herr Gerhard Troll, Affalter und zum 2. Vorsitzenden Herr Wolfgang Kämpf, Stollberg gewählt.

Mit dem Beitritt der ersten drei Agrargenossenschaften im September 1995 konnte das Leistungsspektrum des MBR auf den Gebieten des Pflanzenschutzes und des Kartoffelbaus enorm erweitert werden. Gleichzeitig stieg der für den MBR nutzbare Bestand an Großtraktoren und Spezialtechnik spürbar an. Im gleichen Jahr wurde eine Zweigstelle des MBR Stollberg im Gebäude der Katzensteiner Agrar GmbH eingerichtet, welche 1998 zur Geschäftstelle des Vereins ausgebaut wurde. Seit 1999 wird das Büro durch die hauptamtliche Geschäftsführerin Marion Kümmeritz betrieben.

Zur Jahrtausendwende erweiterte sich das Angebot für die Maschinenringmitglieder. So wurde ein umfassendes Winterschulungsprogramm zusammengestellt, welches jährlich aktualisiert wird.
2001 wurde die erste Reise nach Kanada organisiert. Mittlerweile finden regelmäßig Reisen, Studienfahrten, Erntefeste und Stammtische statt.
Neben den bisher bekannten Informationsbriefen erhalten alle Maschinenringmitglieder die vom Bundesverband der Maschinenringe herausgegebene Zeitschrift „Maschinenring aktuell“.
Ab 22.12.2003 ist die Arbeitsgemeinschaft der Maschinenringe für die soziale Betriebshilfe in Sachsen verantwortlich. Der MBR Stollberg e. V. wirkt aktiv mit, die Betriebshilfe in die Maschinenringe zu integrieren. Ein Jahr später erfolgte die Anerkennung als Zivildienststelle für die Arbeitsgemeinschaft der Maschinenringe Sachsens. So können junge Landwirte auch in unserem Verein ihren Zivildienst ableisten.

2005 werden die ersten zwei hauptamtlichen Betriebshelfer im MBR Stollberg e. V. angestellt. Im selben Jahr feierte unser Verein sein 10jähriges Bestehen.
Ein neues Betätigungsfeld zur Kostensenkung und Gewinnerhöhung sollte die Herstellung und Vermarktung von Pflanzenkraftstoffen werden. So wurden viele bestehende Anlagen sowie Veranstaltungen zu diesem Thema besucht und Informationsveranstaltungen organisiert.

Am 24.03.2006 wurde Herr Rüdiger Günther, Dorfchemnitz, zum 1. Vorsitzenden und Herr Peter Panteleit, Zschocken, zum 2. Vorsitzenden gewählt.

Unser erster Landfrauenabend fand im Juni 2007 statt und bildete den Anfang weiterer gemeinsamer Aktivitäten für Frauen und Familien. So organisieren wir mehrere Fahrten im Jahr u. a. ins Legoland Günzburg, Tagebauwerk Hoyersdorf, Kloster Marienstern oder Vogtland.

Am 23.03.2007 wurde die erste Mietmaschine, ein Universaldüngestreuer, für die Maschinenringmitglieder zugelassen. Im Juli des gleichen Jahres erfolgt der Kauf eines Mietschleppers der Marke Lamborghini. Zum Jahreswechsel wurde ein Firmenfahrzeug, Mitsubishi Colt, angeschafft, um die wachsende Mitgliederbetreuung zu optimieren und die Betriebshilfe besser zu organisieren.
November 2008 erfolgte die Bestellung eine Pumpgülletankwagens der Firma Fliegl.

Das Arbeitsterritorium erstreckt sich heute vom Raum Chemnitz bis in die Kammlagen des Erzgebirges. Es umfasst die ehemaligen Landkreise Stollberg, Aue-Schwarzenberg, Chemnitz, Chemnitzer Land, Zwickau und Zwickauer Land. Fast 150 Mitglieder nutzen zur Zeit aktiv den Maschinen- und Betriebshilfsring Westerzgebirge e. V.

Der MBR Westerzgebirge e.V. hat sich heute zu einer nicht mehr wegzudenkenden Selbsthilfeeinrichtung auf dem Lande entwickelt.